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Die 16 schönsten Inseln der Kykladen 

17. Oktober 2020

Du möchtest in Griechenland Inselhopping machen, verschiedene Sehenswürdigkeiten von Griechenland anschauen und wunderschöne Strände besuchen? Dann sind die Kykladen genau das Richtige für dich. Sie befinden sich etwa 200km südöstlich von Athen, quasi auf dem halben Weg nach Kreta.

Insgesamt sind es 39 Inseln, wovon ca. 24 bewohnt sind. (die Statistiken hierzu sind nicht allzu genau :)) Auf den Inseln findet man den typisch griechischen Flair weitab vom Großstadtstress der Metropolen Athen oder Thessaloniki. Hier ist das Leben noch, wie man es von den alten Postkarten kennt, ruhig und gelassen.
Da wir nun ein Jahr auf Naxos leben, möchten wir gern die umliegenden Kykladen Inseln erkunden und dir die schönsten Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und Strände präsentieren.

Hierzu haben wir im Folgenden einen ersten Überblick erstellt. Die Beiträge werden wir mit der Zeit sicherlich noch weiter anpassen und mit weiteren Erfahrungen bereichern.

Die bekanntesten Inseln der Kykladen sind Mykonos, Santorini und vielleicht noch Ios. Danach hört es mit der Liste bei den meisten Urlaubern auch schon auf. Daher findest du hier auch die etwas unbekannteren Inseln, die noch nicht so vom Main-Tourismus  entdeckt worden sind. Wie beispielsweise Amorgos, Paros, Tinos, Andros und insebsondere Naxos (unsere neue Heimat).

Für jede Insel haben wir die besten Orte, Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zusammengefasst. Wie erwähnt kannst du auf unseren Unterseiten zu jeder dieser Insel auch noch weitere Details finden. Also bist du bereit für die Kykladen, dann kann es losgehen!

Kykladen Inseln aus der Vogelperspektive

1. Santorini

Santorini ist mit Mykonos mit Abstand die berühmteste Insel der Kykladen. Jeder, der sich je über Griechenland informiert hat, kommt an den weißen Kirchen mit den blauen Kuppeln nicht vorbei. Das wahrscheinlich bekannteste aller Postkarten-Motive Griechenlands. Oder heutzutage eher das meist gepostete Motiv auf Instagram.

Durch diese Bekanntheit hat man natürlich auch eine sehr große Menge an Touristen, die eben genau an solchen Postkarten-Motive auch ihre Fotos machen möchte. Da kann es, wenn man nicht gerade in der  Nebensaison dort ist, wirklich Nerven kosten mit anderen Touristen um ein gutes Foto zu kämpfen. Dessen muss man sich einfach bewusst sein.

Neben diesem Trubel ist Santorini nichtsdestotrotz wirklich eine der schönsten Inseln der Kykladen. Die Insel hat zwar nicht die besten Strände, dafür belohnt einen die Insel aber mit einem unvergesslichen Sonnenuntergang und einer atemberaubenden Architektur. Außerdem betreiben auch hier ein paar Verwandte von Alex ein kleines Hotel, was wir euch nur ans Herz legen können. 

Die geführte Wanderung von Fira nach Oia ist für jede Santorini Reise ein absolutes Muss. Zumindestens wenn man das erste Mal auf Santorini ist.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Santorini:

  • Fira: Ist die Hauptstadt von Santorini und der Spot, um am Tag die Aussicht auf die Insel zu genießen. Besonders der Gipfel der Caldera ist ein absolutes Highlight. Das Gute ist, dass man von hier aus sehr leicht zu den weiteren Dörfern wie Firostefani und Imerovigli kommt. Es sind keine 30 Min Fußweg. Hier findest du auch die berühmten Kirchen mit ihren blauen Kuppeln. Wer nach schönen Geschäften Ausschau hält, sollte in die Shoppingstraße „Golden Street“ sehr gut aufgehoben sein.
  • Imerovigli: ist das Dorf, welches am Ende der Caldera liegt und mit seinen 300 Meter über dem Meeresspiegel auch zurecht als der Balkon von Santorini bezeichnet wird.
  • Oia: ist die zweitgrößte Stad von Santorini. Sie ist auch sehr belebt und vor allem am Abend zum Sonnenuntergang eine ganz besondere Perle. Hier gibt es die Bar Franco bei der jeden Abend zum Sonnenuntergang klassische Musik gespielt wird. Ein absolutes muss unserer Meinung nach, auch wenn ein Bier hier 9 Euro kostet.
  • BlackBeach: Das ist unserer Meinung nach der schönste Strand von Santorini. Auch wenn Santorini nicht für seine Strände bekannt ist, ist es doch ein Muss einmal an einem schwarzen Strand gebadet zu haben. Das ist halt dem typischen Santorini Vulkangestein geschuldet.
  • RedBeach: Neben dem schwarzen Strand ist auch der Rote Stand ein persönliches Highlight von uns. Dieser Strand hat seine rote Farbe wegen dem ockerfarbenen Gestein der Klippe, die sie umgibt.
  • Nea Kamini: Je nachdem wie viel Zeit du mit im Gepäck hast, lohnt es sich eine Bootstour zu machen. Die Bootstour führt um den Vulkan herum und man kann sogar in den heißen Quellen von Nea Kamini baden.

Als Fazit möchten wir hier mitgeben, dass sich Santorini allein wegen der atemberaubenden Kulisse wirklich lohnt und eine der schönsten Kykladen Inseln ist. Es lohnt sich vor allem als Paar, bspw. während der Flitterwochen hierhin zu kommen. Bei den Stränden würden wir andere Kykladen Inseln bevorzugen und auch bei Liebhabern der griechischen Architektur gibt es durchaus weitere Inseln mit weniger Touristen. Für Insel Hopper würden wir aber auf jedenfall auch einen kurzen Zwischenstopp für 2-3 Tage einplanen.

PS: Wer den Sonnenuntergang in Oia in vollen Zügen genießen möchte, sollte zumindest in der Hauptsaison mindestens 1-2 Stunden vorher dort sein.

2. Mykonos

Mykonos teilt sich den ersten Platz mit Santorini, wenn es um den Bekanntheitslevel geht. Zumindest unter den Kykladen. Allerdings ist hier die Zielgruppe eine völlig andere. Während sich Santorini vor allem für Paare lohnt, ist Mykons die Insel zum Feiern. Zumindest wenn man ein gewisses Taschengeld mitbringt. Hier kann Tag und Nacht gefeiert werden und das mit DJs aus aller Welt. Aber wie gesagt der Spaß hat auch seinen Preis, zumindest in der Hauptsaison.

Im Gegensatz zu Santorini hat Mykonos allerdings auch wirklich schöne Strände, wobei man hier niemals alleine sein wird. Stellt euch auf eine wilde Zeit mit viel Party, Spaß und Alkohol  ein, wenn Ihr Mykonos besucht. Die Bars und Restaurants hier sind wirklich sehr stylisch eingerichtet und die Partyszene ist eine der besten der Welt. Besonders die Strände von Paradise, Superparadies Psarou oder Eli laden zum Tanzen und feiern auf höchstem Niveau ein.

Wenn du die Kykladen als Gruppe bereist ist Mykonos auf jeden Fall einen Halt wert. Wem das alles zu viel laute Musik und Party ist, für den haben wir im Folgenden noch weitere Inseln die weniger bekannt und touristisch sind.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Mykonos:

 

  • Partystrände (besonders Paradise und Superparadies): Wer Bock auf eine ausgefallene Party hat, die schon am Mittag startet, ist hier genau richtig. Mykonos kann man eindeutig nicht mit dem Ballermann von Mallorca vergleichen, sondern eher mit Ibiza. Diese beiden Strände sind eine klare Empfehlung für alle Partyhungrigen unter euch. Spaß und gute Musik ist vorprogrammiert.
  • Klein Venedig: Das kleine Venedig von Mykonos (Little Venice genannt) befindet sich direkt in der Hauptstadt Chora. Am einfachsten ist es der Straße zu den bekannten Windmühlen zu folgen (Kato Milli) und dann Richtung Meer weiter zu gehen. Von der Fähre sind es keine 20 Min Fußweg. Der Ort ist eine wahre Perle der Insel und vor allem bei Sonnenuntergang ein Muss.
  • Mykonos Brewing Company: Eine weitere interessante Attraktion, neben dem der grandiosen Partys, ist die Mykonos Brauerei Tor. Ja, Mykonos hat sein eigenes Bier. Die Brauerei befindet sich in der Mitte der Insel. Eine Tour inkl. 3 Biere zum Probieren kostet 10 Euro. Für 5 Euro mehr bekommt ihr sogar alle 6 unterschiedlichen Biere zum Testen. Also das Preis-Leistungsverhältnis ist hier definitiv besser als in jeder Bar/Club. Und man lernt auch noch etwas dabei.
  • Die Windmühlen (Kato Milli):Die Windmühlen sind das Wahrzeichen von Mykonos. Daher muss eigentlich jeder mindestens ein Bild der Windmühlen aus seinem Mykonos Aufenthalt mitbringen. Sie befinden sich auch direkt am Hafen und sind kaum zu übersehen.

3. Ios

Ios ist neben Mykonos die zweite etwas kleinere Partyinsel der Kykladen. Hier sind die Clubs allerdings nicht ganz so exquisit und dafür bekommt man auch für ein etwas kleineres Budget einiges an Nachtleben zu bieten. Auch wenn viele Einheimische versuchen die Touristen davon zu überzeugen, dass Ios weitaus mehr als nur das Nachtleben zu bieten hat, ist es doch aktuell das, was die Insel ausmacht. Wer das Nachtleben liebt, kommt hier auf Ios eindeutig auf seine Kosten. Man kann hier mit griechischen Flair in den kleinen Gassen feiern bis zum Sonnenaufgang. Es gibt viele, trendige Bars bei denen man zu moderneren Elektrobeats oder auch bekannten Chartssongs das Tanzbein schwingen kann.

Wenn du auf der Suche nach vielen Gleichgesinnten bist, solltest du die Insel in der Hauptsaison zwischen Juni und September besuchen. Außerhalb dieser Monate geht es hier eher wieder ruhiger und behaglicher zu. Neben den vielen Bars und Clubs in der Hauptstadt findet man auch einige Beachclubs, die direkt am Stand liegen. Hierzu zählen Mylopotas Beach, Kalamos Beach und Manganari Beach.

Ein Tipp von uns: Ein persönliches Highlight ist FarOut. Eine Mischung aus Campingplatz, Hotelanlage, Pool Club und nur einen Katzensprung vom Strand entfernt. Auf dem Gelände findest du neben einem Supermarkt, öffentlichen Toiletten und Duschen alles, was das Partyherz begehrt. Internationale DJ werden jedes Jahr hierher eingeladen um dich bereits nachmittags mit den besten Sounds zum Tanzen zu bewegen.

4. Paros

Paros liegt zentral inmitten der Kykladen und ist eine der Inseln, die besonders durch ihre schönen Strände und Naturlandschaften auffallen. Ein weiteres Highlight sind für uns die kleinen, urigen Dörfer auf der Insel, die sich in den letzten 100 Jahren gefühlt kaum verändert haben.

Interessant ist zudem das Paros sowie die Nachbar Insel Naxos für Ihr berühmtes weißes Marmor bekannt sind. Viele bekannte Statuen der Antike wurden aus Marmor von Paros oder Naxos gefertigt. So zum Beispiel die Venus von Milo, welche neben der Nike von Samothrake und dem Diskobol des Myron eine der bekanntesten Statuen der griechischen Geschichte ist. Diese wurden aus dem Marmor von Paros erschaffen.

Unsere besten Sehenswürdigkeiten für Paros sind:

  • Parikia, die Hauptstadt mit Ihren einzigartigen Kirchen im byzantinischen Stil und dem bekannten Kastro.

  • Naoussa, das kleine Fischerdorf mit seinen 2500 Einwohnern, befindet sich windgeschützt in einer Bucht im Norden. Das rege Treiben der griechischen Fischer ist in einer Taverne gut zu beobachten. Auch die umliegenden kleinen, unbewohnten Inseln sind von hieraus sehr gut zu erreichen. Hinzu kommen die kleinen schicken Geschäfte und Restaurants.

  • Lefkes: ist nur eines, der vielen abgelegenen Bergdörfer, das sich lohnt anzuschauen. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf das offene Meer. Wer sich für schöne Spaziergänge begeistern kann, sollte unbedingt einmal von Lefkes nach Podromos spazieren. Der etwa 3 Kilometer lange Pfad führt an wunderschönen Feldern und einer herrlichen Landschaft mit den ortstypischen Olivenbäumen vorbei.

  • Wer gerne Fisch isst, sollte unbedingt am Hafen von Piso Livadi vorbeischauen. Hier bekommt man den besten Fisch, frisch gefangen und direkt serviert. In Kombination mit einem Glas von dem einheimischen Wein – ein unvergleichlicher Genuss.

  • Paros Park: Hier hat man die Wahl zwischen mehreren markierten Pfaden, die an einem für die Insel bekannten Leuchtturm vorbeiführen. Am Ziel erwartet dich ein schöner abgelegener Strand mit kristallklarem Wasser.

5. Antiparos

Antiparos ist eigentlich die kleine Schwester von Paros. Von der Stadt Pounta (Paros) fährt jede 30 min eine Fähre von Antiparos. Die Fähre benötigt dafür gerademal 15 Minuten. Das Gute ist, das man sogar einen Mietwagen auf der Fähre mitnehmen kann.

In den Sommermonaten gibt es sogar eine zweite Fähre, die von Parikia fährt. Allerdings kann man bei dieser Fahrt kein Auto mitnehmen. Antiparos ist eine kleine Insel für Leute, die es besonders ruhig mögen.

Unsere besten Sehenswürdigkeiten für Antiparos sind:

  • Wunderbare Strände
  • Eine Mini Promenade in der kleinen Hauptstadt
  • Wunderschöne Höhlen
  • Den ältesten Stalagmit Europas (vom Boden emporwachsende Tropfstein)

Ein persönliches Highlight ist, dass Tom Hanks sich auch auf der Insel niedergelassen hat. Er hat vor einigen Monaten sogar die griechische Staatsbürgerschaft erhalten und der Architekt, der sein Haus gebaut hat, ist Alex Patenonkel.

6. Naxos

Naxos ist die größte Insel der Kykladen und unsere neue Heimat. Hier gibt es eine Vielzahl an Aktivitäten: Bergwanderungen beispielsweise zum höchsten Berg Zeus (über 1000 Meter hoch), wunderbare und endlose Strände bis hin zu einer Vielzahl an kleinen, süßen Bergdörfern, die es zu erkunden gibt. Bekannt ist die Insel aber auch bei Kite und Windsufern. Gerade durch die enge Bucht zwischen Paros und Naxos, die einen Windkanal bildet, sind an einigen Stränden das ganze Jahr Winde gegeben.

Hier eine kleine Auswahl an Sehenswürdigkeiten, die wir euch unbedingt an Herz legen möchten:

  • Die Chora von Naxos Stadt: der Ort, wo wir wahrscheinlich die meiste Zeit der letzten Monate verbracht haben. Eine Vielzahl an Cafes, Tavernen und kleinen Geschäften warten darauf erkundet zu werden.
  • Old Market Der Old Markt befindet sich in den kleinen und verzwickten Gassen, welche direkt hinter der Paralia der Stadt liegen.
  • Portara von Naxos: Das berühmte Wahrzeichen der Stadt, welches direkt bei der Ankunft von der Fähre aus zu sehen ist. Es befindet sich am Anfang der Stadt auf einem Felsen direkt am Meer und ist auf jeden Fall ein Besuch wert.
  • Filoti ein süßes kleines Bergdorf inmitten der Insel mit seinem berühmten Cafe Platanos direkt inmitten des Dorfplatzes. Wunderschön gelegen unter einer Jahrhundert alten Eiche.
  • Halkidiki: Dieses Bergdorf ist vor allem berühmt für seine Kirche. Ein Muss für diejenigen, die griechische Kultur genauso lieben wie wir. Allein der kleine Pass, der von dem Dorf zur Kirche durch den wunderschönen Olivenhein führt ist die Reise wert.
  • Apiranthos: Ein weiteres kleines Bergdorf, welches mir vor allem durch sein kleines süßes Museum im Gedächtnis geblieben ist. Aber auch der Blick von dort aus über die ganze Insel ist lohnenswert.
  • Der Kouros von Apollonas ist ein weiteres Schmankerl für alle historisch Bewanderten unter euch. Sie wird auch Koloss des Dionysos genannt und ist eine große unfertige Statue mit einem Gewicht um die 80 Tonnen. Die Statue stammt aus der Wende des 7./6. Jahrhunderts v.Chr. Sie wurde nie komplett zu ende angefertigt und befindet sich in einer liegenden Psoition. Sie wurde aus dem berühmten weißen Marmor von Naxos erstellt.
  • Ein weiteres Highlight, das Ihr nur auf Naxos erleben könnt, ist der Aufstieg auf einen 1001 Meter hohen Berg dem Zeus von Naxos. Von hier aus kann man bei guter Sicht nicht nur die Insel selbst, sondern auch die umliegenden Inseln wie Paros, Mykonos oder Ios sehen. Sehr beeindruckend!

Die Strände von Naxos:


Da die Insel mit Ihren fast 400 Qkm eine Vielzahl an kilometerlangen Stränden bietet, ist es schwierig wirkliche die besten auszuwählen. Zu den Kriterien zählt daher auch die gute Erreichbarkeit von der Stadt Naxos. Grundlegend ist zu sagen, das die besten Strände im Südwesten der Insel unter der Stadt Naxos entlanglaufen. Da im Norden sehr starke Winde wehen und sich Gebirgspässe der Küste entlang schlängeln.

Agios Prokopios: der wohl bekannteste Strand von Naxos. Das aber auch zurecht. Denn hier gibt es kieselartigen Sand, der nicht kleben bleibt oder ins Gesicht weht und vor allem kristallklares Wasser. Diese Kombination macht diesen etwa 2 km langen Strand zu einen wahren Genuss. In der Hauptsaison ist dieser Strand durch seine gute Erreichbarkeit auch immer sehr gut besucht.

Aghia Anna: liegt ein Stück weiter hinter Prokopios. Dieser Strand ist auch gut geschützt und relativ windstill. Klares Wasser und leichte Wellen versprechen somit ein angenehmes Badevergnügen. Direkt hinter dem Strandabschnitt lassen sich einige Cafes, Restaurants und Supermärkte antreffen.

Mirki Vigla: Hier gibt es zwei wunderschöne Strände, die allerdings auch sehr windig sind. Also perfekt für Surfer, Kitesurfer oder andere Wassersportler.

Pyrgaki: ein riesiger Sandstrand, der etwa 25 min von der Stadt entfernt liegt. Hier wird man mit einer fast einsamen Strandlandschaft belohnt, zumindest in der Nebensaison.

Kastraki ein weiterer sehr schöner Strand mit direktem Blick auf die Nachbar Insel Paros.

Zwischen Agiassos und Pyrgaki befinden sich mehrere kleine Strandbuchten, die unbedingt erkundet werden sollten, wenn man etwas mehr Zeit für die Insel mitbringt. Mein persönlicher Lieblingsstrand von Ihnen wird von dem eiheimischen „klein Hawaii“ genannt.

Bei Sonnenuntergang solltet Ihr zumindest einmal das Portara in der Stadt besucht haben. Der Blick auf das offene Meer und die hinterliegende Innenstadt ist von hieraus unvergleichlich.

7. Milos

Milos ist ähnlich wie Santorini eine Vulkaninsel. Sie ist besonders durch ihre hohen Klippen und rauhen Felsformationen bekannt. Das Spannende dabei ist, dass Milos trotzdem auch die Insel der Kykladen ist, welche die meisten Strände vorzuweisen hat. Die Strände sind zwar nicht immer kilometerlang, dafür ist aber jeder Strand individuell. Der innere Teil der Insel ist sehr vom Bergbau geprägt. So hat Milos die erste Mine der EU aus der Perlit und Bentonit gefördert wird.

Unsere Sehenswürdigkeiten in Milos:

  • Sarakiniko: ist wohl der bekannteste Strand von Milos mit seinen weißen Felsen und kristallblauem Wasser. Durch das weiße Felsgestein wirkt das Wasser noch klarer und türkiser als man es sowieso schon von den anderen Kykladen Inseln gewohnt ist.

  • Plaka Wer den Abend mit einem wunderschönen Sonnenuntergang genießen möchte, ist hier genau richtig. Auch für Wanderbegeisterte ist dieser Ort zu empfehlen.

  • Klima: ist ein kleines Fischerdorf, das entgegen der anderen Kykladendörfer besonders durch seine bunten Häuser direkt an den Klippen auffällt. Besonders vom Meer aus, ein unvergesslicher Anblick.

  • Trypiti: ist ein weiteres Dorf, das durch seine komplett weiße Kirche inmitten des Dorfzentrums auffällt. Von der Anhöhe aus hat man einen unvergleichlichen Ausblick auf die Küste und das Meer.

  • Das Römische Theater: Eine der berühmtesten Statuen Griechenlands wurde hier gefunden und später im Louvre ausgestellt. Die Venus von Milo. Daher hat der Platz an dem das Römische Theater einst Stand eine magische Aura, die es zu erleben gilt.

  • Adamas: wie auch auf anderen Kykladen Inseln ist auch auf Milos die Stadt mit ihrem Haupthafen durchaus sehenswert mit ihren vielen Cafés, Restaurants und Tavernen.

Weitere Strände die Milos so einzigartig machen, sind neben Sarakiniko auch Provatas, Papafragas oder auch Kiriaki.

PS: Ein weiterer Tipp, ist die bekannte Bootstour um Milos herum. Hier gibt es vom Wasser aus eine Vielzahl an wunderschönen Gesteinsformationen, Stränden und weiteren Sehenswürdigkeiten, welche man vom Festland aus nie erreichen kann. Da dies eine sehr beliebte Möglichkeit geworden ist die Insel aus einer anderen Perspektive zu betrachten, haben sich auch bereits einige Anbieter auf der Insel niedergelassen.

So gibt es von Motorbooten über Yachten bis hin zum Katamaran alle Arten von Bustouren in unterschiedlichen Preiskategorien. Die Preise sind mit 35 pro Person durchaus erschwinglich. Wer gern auf einer privaten Yacht um die Insel fahren möchte, muss natürlich etwas tiefer in die Tasche greifen 😉

 

8. Amorgos

Wenn du auf der Suche bist nach einer guten Insel zum Wandern, dann ist Amorgos eine sehr gute Entscheidung. Wenn du dich über die Insel informieren möchtest, hat sie eine herausragende offizielle Website auf der Ihr mehr über die unterschiedlichen Wanderrouten erfahren könnt. Besonders hervorzuheben sind die Routen von Langada zur Kapelle Timios Stavros oder vom Kloster Chozoviotissa. Ein weiteres Highlight ist auch der ca. 9km lange Pfad von Potamos über Langada bis hin nach Tholaria.

Neben den wunderschönen Wanderrouten gibt es auf Amorgos auch weitere Sehenswürdigkeiten, welche wir im Folgenden auflisten:

  • Kalotaritissia: wohl der schönste Strand auf der Insel. Schöner Sand und türkisblaues Wasser.
  • Das Schiffswrack von „The Big Blue”. Ein absolutes Highlight ist das alte Schiffswrack, welches auch in dem Film „The Big Blue“ als Filmset diente.
  • Chora: Wie bei vielen anderen Kykladen Inseln ist auch auf Amorgos die Hauptstadt eine Augenweide. Wenn du hier ankommst, nimm dir unbedingt ein paar Stunden um die schönen Cafés und Restaurants zu erkunden. Und ein Rundgang hinauf zu den Windmühlen darf auch nicht fehlen.
  • Aegiali und Katapola: Zwei Dörfer, zwei kleine Häfen. Wer genau wie wir nicht genug von den kleinen griechischen Häfen mit seinen Fischerbooten und Tavernen bekommen kann, ist in beiden Dörfern genau richtig aufgehoben.
  • Panagia Chozoviotissa: ist ein kleines Kloster im typisch byzantinischen Stil direkt an einer Klippe über dem Meer gelegen mit einer atemberaubenden Aussicht.

9. Syros

Wenn du ein Fan der architektonischen Baukunst bist, ist Syros deine Insel. Hier findet man vorrangig neoklassische Gebäude, wie das Rathaus oder das Stadttheater „Apollo“ in der Hauptstadt Ermoupoli. Die Insel gehört zu den bevölkerungsreichsten Inseln der Kykladen und ist das Verwaltungszentrum. Daher ist die Hauptstadt entsprechend groß und es lässt sich viel erkunden. Der Stadtteil Vaporia ist mit seinen neoklassischen Häusern besonders hervorzuheben.

Weitere Highlights von Syros sind:

  • Ano Syros: Das kleine Bergdorf Ano Syros bietet mit seinen vielen, kleinen Gassen und Winkeln ein bezauberndes Bild. Man hat das Gefühl, die Zeit ist hier stehengeblieben. Esel werden aufgrund der nicht befahrbaren Gassen immer noch als Fortbewegungsmittel genutzt.
  • Galissas Ein Bergdorf im Westen der Insel, mit einem unvergleichlichen Panoramablick über die Küste und die entfernt liegenden Berglandschaft.
  • Finikas Beach: Hier befindet sich der zweitgrößte Hafen der Insel und ist deshalb vor allem durch seine Fischerboote bekannt. Der Ort ist im Sommer bei vielen Touristen beliebt und daher auch sehr gut besucht.

  • Ano Meria: Auch auf Syros gibt es verlassene Orte. So ist der Norden von Syros größtenteils noch unberührt und birgt eine Vielzahl an Feldern und steile, felsige Hügel. Das Gebiet ist überwiegend mit Büschen (Thymian, Stachelbesen, Salbei usw.) bedeckt. Das Ufer selbst ist felsig und schroff, bietet aber auch eine Reihe von Stränden von großer natürlicher Schönheit.

10. Delos

Delos ist nach der griechischen Mythologie der Geburtsort der beiden Kinder von Zeus: Apollo, der Gott des Lichtes und Artemis, die Göttin der Jagd. Die Insel ist nicht bewohnt und an der engsten Stelle nur knapp 3 km von Mykonos entfernt. Sie bildet den vorderen Bereich von mehreren, kleinen und mittleren Inseln, die zu Rinia gehören. Allein die Anfahrt zwischen den kleinen Inseln ist ein Erlebnis und versetzt einen in eine andere Welt. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Boot von Mykonos zu nehmen und eine Tour für 4 Stunden zu buchen. Die Archäologischen Stätte werden dir den Atem rauben, sofern ein grundlegendes historisches Interesse für die griechische Mythologie existiert. Der Tempel der Geburtsstätte Apollons und Artemis wurde bereits 800 v. Chr. gebaut und steht nun seit über 2800 Jahren fast unberührt an seinem Platz. Daher hat der Ort seinen Status als UNESCO Weltkulturerbe auch wirklich verdient.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten dieser historisch bedeutenden Insel sind aus unserer Sicht:

  • Das archäologische Museum
  • Der Tempel der Delianer (Apollon Tempel)
  • Die Terrasse der Löwen
  • Das Haus der Masken
  • Der Heilige See (in dem angeblich Apollo geboren wurde)

Allerdings ist das nur ein kleiner Ausschnitt von allen wirklich sehr beeindruckenden Denkmälern und Tempeln. Vor allem, wenn man sich bewusst macht, dass alles 800 Jahre vor Christus erbaut wurde. Hier folgt noch eine weitere Aufzählung nennenswerter Sehenswürdigkeiten. Ihr merkt vielleicht schon, dass mich dieser Ausflug persönlich sehr fasziniert hat. Ich hoffe, du hast auch so viel Spaß dabei: Das Heiligtum von Apollo, das Heiligtum des Dionysos, der Tempel der Athener, das Haus des Dionysos, das Haus der Delphine
Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Auch wenn du die Insel auch gut auf eigne Faust erkunden kannst, lege ich dir ans Herz eine Tour mit einem Guide zu unternehmen. Die Sehenswürdigkeiten und historischen Plätze bergen sehr viele Geschichten, die man oftmals nur mit einem geschulten Guide erfährt und viel besser erleben kann. Wenn man solch eine Tour gemacht hat, kann man natürlich auch nochmal ohne Guide hinfahren, um sich seine Lieblingsorte nochmal allein und ohne Zeitvorgaben anzuschauen. Eine Tour mit einem Guide liegt bei ca. 50 Euro und dafür wird man direkt vom Hotel abgeholt inkl. Überfahrt. Hier ein Beispiel einer zu empfehlenden Delos Tour

11. Tinos

Tinos ist eher eine ruhige Insel und von dem Massentourismus größtenteils verschont geblieben. Zudem ist die Insel eine Pilgerstädte der orthodoxen Griechen. Mit seinen wunderschönen Kirchen ist sie daher auch für die weniger religiösen unter uns mehr als sehenswert.

Die Highlights von Tinos sind:

  • Das Kloster von Kechrovouni ist ein wirklich großes und bedeutendes Kloster der griechisch orthodxen Kirche. Es ist organisiert wie ein eigenes Dorf. Eine gute Abwechslung zu den wunderschönen Stränden, Restaurants und Wanderrouten.
  • Kardiani: ist ein Dorf, welches relativ schwer erreichbar ist. Aber durch den wunderschönen Wanderweg dorthin und seiner einzigartigen Bucht ist es trotzdem ein ein Besuch wert.
  • Pyrgos: ist ein Bergdorf, welches besonders durch seinen Marmor bekannt ist.
  • Volax: ist umringt von rundem Felsgestein und somit ein Dorf, welches sehr spektakulär anzusehen ist.
  • Tarambados: ist für seine Taubentürme bekannt, die noch aus venezianischer Zeit erhalten geblieben sind. Diese ganz typischen Häuser sind auf der gesamten Insel verteilt, jedoch sind die meisten in Tarambados zu finden. Nach einem kurzen Fußweg gelangt man zu einer kleinen Aussichtsterrasse, von der man einen tollen Blick auf die berühmten Taubenhäuser hat. Unbedingt ein Foto wert.
  • Kolimbithra ist ein weiteres kleines Dorf, das bei unserer Aufzählung durch seine zwei kleinen aber wunderschönen Strände nicht fehlen darf.

12. Andros

Andros ist wohl die Insel mit den meisten Wanderrouten. Es gibt mittlerweile über 18 ausgewiesene Routen. Von Leicht bis schwer, von 30min bis hin zu 6 Stunden ist für jeden Wanderbegeisterten etwas dabei. Am besten man besorgt sich vor Ort eine Wanderkarte und sucht sich entsprechend seiner Skills und der körperlichen Fitness die passende Route aus. Wer so lange nicht warten möchte, dem legen wir die Website von Andros Routen ans Herz. Hier findet man alle Informationen, die zur Routenplanung benötigt werden.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten von Andros:

  • Apikia, da Andros besonders für seine Wanderrouten bekannt ist, werden viele Urlauber hier den Anfang Ihrer Wandertouren beginnen.

  • Felos Strand: ist einer, der wunderschön gelegenen Strände inmitten einer kleinen Bucht.

  • Gavrio: ist die Stadt mit dem Haupthafen der Insel. Viele kleine Restaurants, Bars, Shops und Tavernen warten drauf von dir entdeckt zu werden.

  • Andros: ist die Hauptstadt der Insel. Ein kleiner Spaziergang lohnt sich durch die kleinen Gassen und entlang der Promenade.

  • Sandstrände zwischen Gavrio und Batsi: unter anderem sind dort Agios Petros, Chrissi Amnos und Kipri zu erwöhnen.

13. Sifnos

Sifnos ist das Schlemmerparadies der Kykladen. All die Genießer, die besonders wegen der griechischen Küche auf die Kykladen gestoßen sind, werden in Sifnos definitiv belohnt. Weitere Besonderheiten sind passend zur herausragenden Küche auch die Keramikarbeiten, welche man beim Essen bewundern kann. Aber natürlich sind auch Vasen und anderer Objekte aus den Keramikwerkstätten der Einheimischen zu bestaunen.

Zudem eignet sich Sifnos auch sehr gut zum Wandern. Man bekommt direkt am Hafen für 5 Euro eine nützliche Wanderrouten-Karte auf dem alle wichtigen Informationen verzeichnet sind. Zwei Routen, die ich hier besonders hervorheben möchte sind:

  • Artemonas über das Panagia Poulati Kloster zum Dorf Kastro.

  • Apollonia zum Mount Profitis Ilias.

14. Serifos

Serifos ist eine eher kleine und karge Insel unter den Kykladen. Das hat den Vorteil, dass man hier nicht sehr häufig auf andere Touristen stößt und viel Zeit für sich hat. Einheimische sind hier sehr freundlich und schätzen Touristen umso mehr. Auch die Unterkünfte sind hier eher traditionell gehalten. Wer das alte  Griechenland schätzt, wie es vor 30 Jahren noch anzutreffen war, ist auf dieser Insel richtig. Hier ist die Zeit stehen geblieben.

Nichtsdestotrotz gibt es auch hier auf Serifos wunderschöne Strände und sehr gute Tavernen, bei denen man den Sonnenuntergang genießen kann. Im Süden der Insel liegt zudem eine alte Eisenmiene, welche bereits in den 70er Jahren stillgelegt wurde. Sie lädt einen für einen spannenden Blick in die Vergangenheit ein.

Also wer es lieber ruhig und traditionell mag, sollte sich diese Insel und die aufgelisteten Highlights mal genauer anschauen:

 

  • Den Hafen von Livadi

  • Den schönen Livadakia Strand

  • Hora, die Hauptstadt

  • Das Kloster Moni Taxiarchon

  • Das Dorf Panagia und den Blick über die Ebenen

  • Die Strände von Karavi, Avlomonas, Lia, Agios Sostis und Psili Amnos

15. Folegandros

Folegandros wird auch als das „kleine Santorini“ bezeichnet. Hier gibt es wunderschöne Dörfer zu entdecken, die durch Ihre starken Weiß- und Blautöne ein ganz eigenen Flair entfalten. In der Hauptstadt Hora solltest du unbedingt die Kirche über dem Dorf bewundern, von hieraus hat man einen unvergleichlichen Blick über die Insel.

Für Wanderinteressierte können wir dir unbedingt die Route zum seit 1912 in Betrieb gehaltenen Leuchtturm am Kap Mileo empfehlen. Die Strände von Folegandros sind besser zu Fuß oder per Boot zu erreichen, daher lohnt sich ein Tagesausflug mit dem Schiff. Die Insel ist sehr übersichtlich, daher braucht Ihr kein Auto ein Roller reicht komplett aus.

 

16. Die kleinen Kykladen

Die kleineren vier Inseln mit ihren vielen, unbewohnten Geschwistern zwischen Naxos und Amorgos werden auch als die „kleinen Kykladen“ bezeichnet. Sie werden von den meisten Besuchern oft zusammenhängend innerhalb eines Tagesausfluges von Paros oder Naxos aus besucht. Jede der Inseln hat sein eigenen Flair und Charme, was einen doch zum längeren Verweilen einlädt. Iraklia, Schinousa Koufonisia und Donousa sind die 4 bewohnten Inseln. Sie werden in den letzten Jahren immer beliebter, aber im Winter haben die Inseln kaum mehr als 50 Einwohner zu verzeichnen. Dementsprechend gibt es jeweils 3-4 Tavernen meistens in Hafen Nähe, mindestens eine Kirche und einen kleinen Supermarkt. Für diejenigen unter euch, die es einfach mögen sind diese Inseln sehr zu empfehlen.

Vor allem wenn man ein eigenes Boot zur Verfügung hat, ist es spannend auch die unbewohnten Inseln der kleinen Kykladen zu erkunden. Hier verbergen sich viele interessante und­ kaum erkundete Ecken.

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